Wartezimmer

 

Bitte warten Sie! Das Wartezimmer in Ihrem Unternehmen, Ihrer Praxis oder Kanzlei hat Aufmerksamkeit verdient.

 

Wartesituationen gehören zu den typischen und zu den häufgsten Momenten der Business Hospitality im geschäftlichen Alltag. Wie lange wartet ein Kunde, Patient oder Klient durchschnittlich bei Ihnen? Wie lange alle zusammen? Was schätzen Sie?

 

Die Wartezeit Ihrer Besucher ist ein Geschenk für Sie. Machen Sie etwas daraus. Machen Sie mehr daraus.

 

Stimmungen:

 

Die Stimmungen der einzelnen Wartenden  in einem Wartezimmer können sehr unterschiedlich sein:

 

·         Angst

·         Lampenfieber

·         Vorfreude

·         Langeweile

·         Eile

·         Schock

 

Trägt Ihr Wartezimmer dem Rechnung?

 

 

Sitzmöbel:

 

Sitzmöbel in Wartezonen haben mehrere Funktionen, die sehr oft nicht berücksichtigt werden. Nicht selten sind Preis und Optik alleine die ausschlaggebenden Faktoren bei der  Wahl eines Warteraum-Sitzmöbels.

 

Was tut ein Sitzmöbel eigentlich?

 

·         es bietet dem Wartenden eine feste Position, ein kurzes Zuhause für die Dauer des Aufenthalts im Raum.

 

·         es bietet dem Wartenden Halt, Bequemlichkeit.

 

·         es legt die Haltung fest, die die Wartenden für die Dauer ihres Aufenthalts in der Wartezone einnehmen.

 

·         es beeinflusst die Haltung, in der sich die Person befindet, wenn die Wartesituation endet.

 

Beispiele:

 

Der tiefe, weiche, bequeme Sessel kann entspannend wirken auf verärgerte Kunden. Luxus vermittelt Wertschätzung. Der Schlechte-Laune-Puffer Nr. 1. Wenn sich der Ansprechpartner nähert, müssen sie sich erst aus der Relax-Position erheben und wieder Haltung annehmen: der Schlechte-Laune-Puffer Nr.2.

 

Ängstliche Wartende, beispielsweise vor einem Zahnarzttermin, schätzen möglicherweise eher einen Stuhl als einen tiefen Sessel. In ihrem Warteverhalten steckt auch erhebliches Fluchtpotential.

 

Profi-Tipp von Patricia Wolf:

 

Warten Sie einmal selbst probehalber in Ihrem eigenen Wartezimmer. Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Besucher. Was sehen Sie? Was fragen Sie sich? Was vermissen sie?

 

Lassen Sie sich nicht von Katalogprogrammen zu "Wartezimmereinrichtungen" leiten, sondern von den tatsächlichen Anforderungen in Ihrer Wartezone. Möbel, Convenience-Ausstattung und Dekoratives finden sich manchmal jenseits des üblichen Wegs.