V.I.P.s  host &  hide

 

bewirten und bewahren 

 

Unter "V.I.P."s versteht man im Veranstaltungsgeschäft "very important persons", sehr wichtige Personen: Ehrengäste, Gaststars, Prominente, Personen, die eine andere Sicherheitstufe haben als das Gros der Gäste, aber auch Personen, denen der Gastgeber eine herausragende Betreuung zuteil werden lassen möchte.

 

Die Hinweise im Folgenden sind der V.I.P.-Situation Host & Hide gewidmet, der Situation, die ein diskretes V.I.P.-Handling verlangt, beispielsweise, weil der V.I.P.-Gast stark von Fans (oder auch z.B. politischen Gegnern) belagert und verfolgt wird.

 

 

Pssst...

 

Diskretion ist die allerwichtigste Grundvoraussetzung für V.I.P.-Hospitality. Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, bedürfen eines besonderen, vertrauensvollen gefühlten Schutzes, wenn Sie Ihre Gäste sind.

 

Tragen Sie unter keinen Umständen Erlebnisse mit oder Aussprüche von prominenten Gästen weiter, auch, wenn sie Ihnen noch so harmlos oder drollig vorkommen. 

 

Name Dropping, die Prahlerei mit der Nähe zu bekannten Persönlichkeiten, gehört in die Welt der Fans, nicht in die der Profis.

 

Diskretion ist eine Kostbarkeit, ein Schatz, den man allzu leicht für immer verspielen kann. Wenn niemand erfährt, wer Ihr Gast war, haben Sie alles richtig gemacht.

 

Profi-Tipp von Patricia Wolf:

 

Gewöhnen Sie sich an, Anekdoten aus Ihrer Tätigkeit nur stark zeitversetzt (nicht aus aktuellen Projekten) und entpersonalisiert zu erzählen. Ein nettes Erlebnis klingt auch dann noch amüsant, wenn nicht Ross und Reiter beim echten Namen genannt werden.

 

Vermeiden Sie es konkrete Zeit- und Ortsangaben der Begebenheiten vor Dritten zu machen.

 

Vorsicht vor Klatsch und Tratsch im Kollegenkreis, insbesondere bei alkoholgeschwängerten Get-togethers... "Erzähl doch mal!" Lassen Sie sich nichts entlocken.

 

 

Fans 

 

Ein Star lebt von der Verehrung seiner Bewunderer. Fans sind ungeheuer kostbar und sollten auch so behandelt werden.

 

Aber, auch der treueste Fan kann, völlig unbeabsichtigt, gelegentlich zu einem ernsthaften Sicherheitsrisiko werden oder schlichtweg dringende Erholungspausen eines prominenten Künstlers unmöglich machen.

 

Es gibt einige Wege, diese Probleme diplomatisch zu lösen.